Viele Grafik- und Werbeagenturen nutzen sie, aber auch immer mehr Privatanwender profitieren von den Vorteilen verschiedener Microstock-Webseiten. In diesem Artikel erkläre ich kurz worum es sich bei einer Microstock-Agentur überhaupt handelt und nehme eine dieser genau unter die Lupe. Ausgesucht habe ich mir für diesen Artikel Depositphotos.com

Was sind Microstock-Agenturen?

Als Microstock-Agenturen werden Agenturen bezeichnet, die über das Internet Fotografien zu günstigen Konditionen anbieten. Primär handelt es sich um Stockfotos, die vom Anwender für Grafiken, Webseiten oder auch Composings verwendet werden. Bilder, die bei Microstock-Agenturen gekauft werden können, zeichnen sich in der Regel durch dasRoyalty-free-Lizenzmodell oder die editoriale Nutzung des Bildmaterials aus.

Depositphotos.com im Test

Der erste Eindruck

Wir alle kennen dieses Sprichwort. “Der erste Eindruck zählt”.. nicht anders sieht es im Web aus! Der erste Eindruck bestimmt darüber, ob wir eine Webseite sofort wieder verlassen möchten oder sie näher unter die Lupe nehmen.

Nach dem Öffnen von Depositphotos.com landet man auf einer wirklich angenehmen Startseite. Die Farbwahl ist freundlich, nicht aufdringlich und natürlich gehalten. Eines der wichtigsten Seitenelemente auf solch einer Plattform ist die Suchfunktion, die wir hier vorbildhaft direkt im Header vorfinden. Zudem gewährt uns ein Content-Slider Einsicht auf spezielle Angebote und Neuerungen. Als einzigen Kritikpunkt sehe ich hier, dass die Webseite nicht full-responsive ist und auf mobilen Endgeräten somit eventuell Einschränkungen bezüglich Usability mit sich trägt.

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Preise und Konditionen

Aktiv werden können auf Depositphotos.com sowohl Käufer als auch Verkäufer von Fotomaterial. Hier möchte ich näher auf die Preise und Konditionen eingehen.

Preise für Käufer

Als Käufer hat man zwei Zahlungsmöglichkeiten. Zum Einen kann man von der internen Währung, den Credits, Gebrauch machen. Zum Anderen bietet die Plattform verschiedene Abonnementpakete an. Beide Zahlungsmöglichkeiten weisen Vor- und Nachteile auf.

Zahlung via Credits:

Wie gesagt werden Credits als interne Währung angesehen. Diese kann man sich für einen bestimmten Betrag kaufen. Ein Kredit ist mit ca. einem US-Dollar vergleichbar, je nach Kurs. Hier eine kleine Auflistung der Kaufoptionen:

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Zahlung via Abonnement

Man hat ebenfalls die Möglichkeit, verschiedene Abonnementpakete zu kaufen. Zur Auswahl stehen tägliche und monatliche Abonnements, bei denen man sowohl die Dauer bestimmen kann, als auch die Anzahl der möglichen Downloads.

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Konditionen für Verkäufer

Sämtliche Fotos auf Depositphotos.com werden unter der “Royality Free”-Lizenz vertrieben. «Royalty-free» bedeutet, dass eine Datei entsprechend den Lizenzbedingungen verwendet werden kann, ohne den Verwendungsort, das Zielpublikum, die genaue Art der Verwendung etc. gesondert beschreiben oder koordinieren zu müssen. Durch den Erwerb einer Datei unter der Royalty-free-Lizenz erhalten Sie ein nicht-exklusives, zeitlich unbegrenztes Recht darauf, die Datei innerhalb des in der Standard- oder der erweiterten Lizenz beschriebenen Rahmens für Ihre Zwecke einzusetzen.

Die Höhe der Vergütung hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum Einen entscheidet die Bildgröße über den Preis, zum Anderen aber auch das “Level” des jeweiligen Fotografen. Verkäufer, die mit vielen verkauften Fotos glänzen, haben natürlich einen höheren Rang als Verkäufer, die nur wenige Downloadzahlen aufweisen können. Eine kleine Auflistung der Levelschritte kann man sich hier anschauen:

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Usability

Die Suchfunktion

Wie weiter oben schon beschrieben wird einem eine übersichtliche Suchmaschine angeboten. Beim Eintippen eines Begriffes bekommt man automatisch verschiedene Vorschläge angeboten, nach denen bereits gesucht wurde.

Die Ergebnisliste

Die Suchergebnisse werden einem übersichtlich mit Thumbnails der jeweiligen Bilder dargestellt. In meinem Beispiel habe ich nach “business” gesucht. Zur Verdeutlichung:

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Bleibt man mit der Maus kurz über eines der Bilder stehen, wird einem eine größere Vorschau angezeigt. Diese Funktion finde ich äußerst praktisch, da man auf den realtiv kleinen Thumbnails teilweise ausschlaggebendes übersieht.

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Klickt man auf ein Bild, gelangt man in die Detailansicht. Dort bekommt man unter anderem Informationen über den Fotografen, den Veröffentlichungstermin und den verschiedenen Bildgrößen des Bildes, welches man mit einem Klick erwerben kann. In diesem Bereich wählt man auch die Zahlungsart aus.

Fazit

Depositphotos.com hat mich überzeugt. Es funktioniert schnell, ist übersichtlich und die Qualität stimmt allemal. Der größte Pluspunkt ist wohl die Bilddatenbank, die um einiges größer ist als bei der Konkurrenz.

Pro

  • Sehr große Bilddatenbank
  • Schönes, übersichtliches Design
  • Gute Usablity, starke Suchfunktion

Kontra

  • Nicht full responsive
  • Die Ergebnisse im deutschprachigen Raum sind um einiges kleiner als die englischen, hier sollte vielleicht noch etwas gezielter übersetzt werden

Erzänzung vom 23.05.2014: Die Microstock-Agentur glänzt nun mit einem neuen Design. Den neuen Artikel diesbezüglich findet ihr hier

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