In Deutschland haben 3 junge, motivierte Menschen ein neues Projekt in´s Leben gerufen. Dieses wurde mit „beOFFLINE“ getauft. Ich selbst sah auf Facebook in letzter Zeit viele Fotos rotieren, die kleine Denkzettel an Bäumen oder anderen Oberflächen enthielten. So wurde ich neugierig und habe die Initiatoren kontaktiert und befragt.

Das Interview möchte ich euch nicht vorenthalten:

Liebe Besarta, erzählen Sie mir doch mal kurz, um was für ein Projekt es sich da genau handelt, welches Ihr ins Leben gerufen habt.

Besarta:
Das Projekt nennt sich „beOFFLINE“ und es geht darum, Botschaften OFFLINE zu verbreiten, das heißt, Botschaften, die normalerweise im Netz geteilt werden (wenn überhaupt), werden nun auch im echten Leben geteilt. Wir (Jan, Sammy und ich) gestalten eine Botschaft im idealen Format (meistens DinA4) und  laden sie hoch, sodass andere Menschen von überall diese ausdrucken und in ihre Städte hängen können.

 

Was ist die Hauptbotschaft und wen soll sie erreichen?

Jan:
Die Hauptbotschaft des Ganzen ist, zwei Welten zu verknüpfen. Sie sollen Menschen erreichen, die nicht so aktiv im Internet sind, als dass  sie auf die Botschaften stoßen würden, obwohl sie eigentlich für diese empfänglich sind.

 

Was genau wollt Ihr mit dem Projekt „BeOffline“ bezwecken? Was habt Ihr euch für ein Ziel gesetzt?

Besarta:
WELTHERRSCHAFT

 

Das Prinzip soll ja das Posten von Statusnachrichten in Plattformen wie Twitter und Facebook darstellen, nur eben im echten Leben. Ist das ein Appell, welches die Zivilisation auffordern soll, von der digitalen Erdebene kurz abzuspringen, um für einen kleinen Moment im realen Leben wieder aufzutauchen? Oder ist dieser Aspekt im Grunde garnicht so relevant für das Projekt?

Besarta:
Das ist auf jeden Fall ein ziemlich wichtiger Aspekt. Man kann das ganze Projekt eigentlich verschieden interpretieren, und an jeder Interpretation ist auf jeden Fall auch etwas dran. Der „Digitalismus“ hat den Menschen heutzutage so sehr ergriffen, dass er „analog“ fast gar nicht mehr erreichbar ist. Wir wollen das ändern. Kurz mal vom digitalen Alltag rausreißen und in eine Welt setzen, die für sie heute leider fremd ist.

 

Im Moment geht es im Projekt stark um das Bekleben von „Notizzetteln“. Ist da, was die Form des Publizierens angeht, noch mehr geplant oder wird es bei der Basis – also der Papierform – bleiben?

Jan:
Unsere Ideen wachsen mit der Rückmeldung, die wir erhalten. Wir können aber garantieren, dass sie uns nie ausgehen werden.

 

 Worauf können wir uns in Zukunft freuen?

Besarta:
Weniger Bäume, mehr Denkanstöße.

 

Abschließende Worte?

Besarta:
NICHT DU HAST INTERNET,
DAS INTERNET HAT DICH!!!!!!

Einige „Notizen“, sowie die Initiatoren des Projektes, könnt ihr in den folgenden Fotos betrachten:

 

Kontaktmöglichkeiten

beOFFLINE auf Facebook besuchen!
E-Mail: besarrrta@gmail.com

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